Univ.-Prof. Dr. Heide Frielinghaus

Forschungsschwerpunkte

Ein Schwerpunkt meiner Forschung liegt auf dem Umgang mit Dingen: Verwendung von beweglichen Objekten in (verschiedenen) Kontexten sowie ihre Inszenierung, Behandlung und Bedeutung in ebendiesen, Umarbeitung, Fragmentierung und Neu-Nutzung, De- und Re-Kontextualisierung bilden die eine Seite der mit diesem Themenkomplex verbundenen Untersuchungsaspekte. Die andere, hierzu komplementäre Seite umfasst Fragen nach Verwendung und Bedeutung, Umgestaltung und Neueinbettung von Bildelementen (in und außerhalb von Bildern), Bildelementkombinationen und Bildthemen. Ein Nebenschauplatz dieser Forschungsausrichtung ist die Beschäftigung mit der neuzeitlichen Rezeption griechischer Antiken.

Ein zweiter, die zuvor genannten Aspekte in vielfältiger Weise einbeziehender Forschungsschwerpunkt gilt dem breit ausgefächerten Themenfeld ‚Kulturkontakte‘. Ein besonderes Interesse gilt hierbei der (wechselseitigen) Übernahme oder Adaption u.a. von Objekten, (Bild-)Themen oder Bildelementen, bzw. der Abgrenzung gegen bestimmte mit der anderen/fremden Kultur verbundene Aspekte oder Dinge. Unmittelbar hiermit verknüpft ist als dritter Forschungsschwerpunkt die Beschäftigung mit Identitätskonstruktion(en).

Das bei diesen Untersuchungen berücksichtigte Material ist vor allem mit Heiligtümern und Kulten sowie mit Nekropolen verbunden. Geographisch liegt der Schwerpunkt der Forschungen auf Griechenland und Unteritalien.

 

Die Archäologie Griechenlands - Schwerpunkt in Forschung und Lehre

Ein in den letzten Jahren aufgebauter Schwerpunkt der (forschungsbezogenen) Ausbildung ist die Archäologie Griechenlands. In Ergänzung zu den von Mainzer Dozenten angebotenen Lehrveranstaltungen sind regelmäßig griechische Kollegen zu Gast, die im Rahmen von Abendvorträgen oder aus dem Erasmus-Programm geförderten Unterrichtseinheiten über neue Funde und Forschungen berichten. Hinzu kommen deutsch-griechische Tagungen zu zentralen Themen (vgl. ‚Tagungen/Ausstellungen‘) und die zusammen mit Jutta Stroszeck (DAI Athen, Kerameikos-Grabung) herausgegebene, in Mainz angesiedelte Schriftenreihe Beiträge zur Archäologie Griechenlands (vgl. Schriftenverzeichnis). Mainzer Studierende sind durch Praktika an verschiedenen griechischen Ausgrabungen beteiligt.

 

 

Förderung von Studium und Promotion durch Drittmittel-Projekte

 

Studium
im Rahmen eines Projekts zur Studienberatung in Verbund- und Fachstudiengängen wurden mehrere Serviceangebote installiert. Hierzu gehören u.a. ein Mentoren-Programm, das der Betreuung in der Studieneingangsphase verpflichtet ist, sowie workshops zu Studien(fortführungs)- und Berufswahl in der Studienabschlussphase.
Koordination: Martin Streicher (www.mentoring.uni-mainz.de).
Gefördert durch: BMBF (1. Förderphase 2012-2016  /  2. Förderphase 2017-2020).

 

Promotionsphase
durch die Mitgliedschaft im Trägerkreis des Graduiertenkollegs 1876 "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" (Sprecherin: T. Pommerening) wird Promotionskandidaten die Bewerbung um eine Promotionsstelle ermöglicht.
(https://www.grk-konzepte-mensch-natur.uni-mainz.de).
Gefördert durch: DFG (1. Förderphase 2013-2017)

Der Antrag für ein weiteres Graduiertenkolleg "Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen: Austausch, Abgrenzung und Rezeption", (designierter Sprecher: J. Pahlitzsch) ist derzeit in Vorbereitung.