Ausgraben

Alle Studierenden der archäologischen Studiengänge sollten nach Möglichkeit Grabungserfahrung erwerben. Die praktische Mitarbeit auf einer Ausgrabung vertieft das Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der archäologischen Datengewinnung und schult darin, Funde gleichsam mit anderen Augen zu sehen. Erste Grabungserfahrung in Mainz und Umgebung zu sammeln stellt zum anderen die Voraussetzung dafür dar, mit eigener Aufgabenstellung auf größeren Ausgrabungen mitzuarbeiten - dies gilt insbesondere für Ausgrabungen in Griechenland und Italien sowie in anderen Ländern des Mittelmeerraumes.



Grabungserfahrung wird in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen im Rahmen der Praxismodule als Studienleistung angerechnet; die nachzuweisenden Praxiskenntnisse müssen aber nicht im Bereich von Ausgrabungen, sondern können auch (oder zusätzlich) in der Museumsarbeit oder anderen Bereichen (z.B. Journalismus, Kulturbehörden) erworben werden.


Interessenten für Grabungsmitarbeit haben verschiedene Möglichkeiten, über die die Lehrenden des Instituts gerne nähere Auskunft geben:

- universitätsintern: Lehreinheit "Archäologische Feldarbeit" des Arbeitsbereichs Vor- und Frühgeschichtliche sowie zahlreiche Angebote zur Mitarbeit an Ausgrabungen und Prospektionen von Lehrenden der archäologischen Fächer

- regional, aber universitätsextern: Grabungsmitarbeit bei Unternehmungen des Landesamt für Denkmalpflege (z.B. Mainz, Römisches Theater) sowie bei zahlreichen anderen Einrichtungen der Denkmalpflege in anderen Regionen

- Ausgrabungen im Mittelmeerbereich (auf Vermittlung der Lehrenden des Instituts)