Vorträge / Aktuelles

VORTRÄGE Sommersemester 2019

Gemeinsame Gastvortragsreihe Klassische Archäologie und Alte Geschichte
montags 18 Uhr ct. / Campus JGU / Philosophicum I / Hörsaal P2

Gastvortragsreihe Karpeia
mittwochs 18 Uhr ct. / Campus JGU / Philosophicum I / P 210

2. IAW Jahresvortrag - Prof. Dr. Christoph Riedweg (Universität Zürich)
Donnerstag, 09. Mai 2019 um 18.00 Uhr c.t. Audimax JGU

12.06.-15.06.2019  Konferenz The Impact of Empire on Roman Landscapes
Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Einfluss des Imperium Romanum auf Landschaften. Im Fokus steht die Welt außerhalb der Städte und die Frage, wie ein Raum „römisch“ werden konnte. Welchen Einfluss hatte Rom auf die Ausgestaltung und Strukturierung von Raum, auf die Symbolik und auf die literarische, politische und rechtliche Erzeugung von römischer Landschaft? Und wie veränderte sich die Kultivierung von Land, das zum römischen Einflussgebiet gehörte?
Die Tagung wird von Prof. Dr. Marietta Horster vom Arbeitsbereich Alte Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Alexandra Busch vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz und Prof. Olivier Hekster von der Radboud University Nijmegen organisiert. Sie richtet sich an Wissenschaftler und Studierende, aber auch alle anderen Interessenten sind herzlich eingeladen. Erwartet werden rund 50 Teilnehmer aus dem In- und Ausland.
Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung zu dem zentralen Vortrag „Landscape and the Human in imperial Greek literature“ von Jason König am Mittwochabend wird gebeten (an laurkopp@uni-mainz.de). Die Vorträge werden überwiegend in englischer Sprache und teilweise in Französisch gehalten.

 

AKTUELLES Sommersemester 2019

Schnupperkurs für Schüler*innen und Schüler am 14. Juni 2019

Der Stoff, aus dem die Menschen sind.
Experimentelle Altertumskunde an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaft(en)

Mitwirkende

Im Rahmen des als praktischen Workshop gestalteten Schnupperkurses gehen Schüler*innen der SK II des Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und fortgeschrittenen Studierenden sowie einer Keramikerin verschiedenen Forschungsfragen nach, bei denen geistes- und naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden miteinander verknüpft werden. Konkret geht es dabei sowohl um die praktische Seite (Werkprozesse: technische und wirtschaftliche Aspekte) der Verwendung von Ton zur Herstellung von Schrifttafeln sowie Gefäßen als auch um die zeichenhafte Bedeutung dieses Materials im Kontext antiker Medien- und Wertdiskurse.

Beteiligt am Schnupperkurs sind die Arbeitsbereiche Altorientalische Philologie und Klassische Archäologie des IAW, das NatLab der JGU sowie der Kompetenzbereich »Experimentelle Archäologie« des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz (Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie).

Inhalt

Gemäß altorientalischer wie auch griechisch-römischer Mythenvorstellungen wurden die ersten Menschen aus Ton gefertigt. Der Werkstoff war im gesamten Altertum kulturübergreifend von hoher alltäglicher Bedeutung und entsprechend weit verbreitet. Tönerne Artefakte bilden daher die zahlenmäßig größte Gruppe der antiken materiellen Hinterlassenschaften, stellen somit eine der wichtigsten Quellengattungen zur Rekonstruktion unterschiedlicher Teilbereiche der Kulturgeschichte der Alten Welt dar. Diese semantische Vielschichtigkeit macht das Material Ton zu einem idealen Untersuchungs-/Darstellungsgegenstand für interdisziplinäre universitäre Lehre und Forschung sowie für damit zusammenhängende Vermittlungsprojekte.

Durch diese bislang in einer solchen Kooperation noch nicht existierenden Zusammenarbeit im Bereich von Cultural Studies einerseits und Material Science andererseits erhalten die Schüler*innen einen besonderen Einblick in die interdisziplinären Möglichkeiten eines Studiums der Altertumswissenschaften an der JGU Mainz.