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Gastvortragsreihe - Klassische Archäologie und Alte Geschichte

Sommersemester 2019

Wintersemester 2018/19

Sommersemester 2018

Wintersemester 2017/18

Sommersemester 2017

Wintersemester 2016/17

Sommersemester 2016

Gastvortragsreihe - Karpeia

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2019

12.06.-15.06.2019  Konferenz The Impact of Empire on Roman Landscapes

Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Einfluss des Imperium Romanum auf Landschaften. Im Fokus steht die Welt außerhalb der Städte und die Frage, wie ein Raum „römisch“ werden konnte. Welchen Einfluss hatte Rom auf die Ausgestaltung und Strukturierung von Raum, auf die Symbolik und auf die literarische, politische und rechtliche Erzeugung von römischer Landschaft? Und wie veränderte sich die Kultivierung von Land, das zum römischen Einflussgebiet gehörte?
Die Tagung wird von Prof. Dr. Marietta Horster vom Arbeitsbereich Alte Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Alexandra Busch vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz und Prof. Olivier Hekster von der Radboud University Nijmegen organisiert. Sie richtet sich an Wissenschaftler und Studierende, aber auch alle anderen Interessenten sind herzlich eingeladen. Erwartet werden rund 50 Teilnehmer aus dem In- und Ausland.
Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung zu dem zentralen Vortrag „Landscape and the Human in imperial Greek literature“ von Jason König am Mittwochabend wird gebeten (an laurkopp@uni-mainz.de). Die Vorträge werden überwiegend in englischer Sprache und teilweise in Französisch gehalten.


Eine ereignisreiche Woche in den Sammlungen

In der vergangenen Woche standen die Sammlungen des Arbeitsbereichs Klassische Archäologie im Fokus der Aufmerksamkeit. Am 12. Juni, dem sogenannten Tag der Lehre, präsentierten Studierende die von ihnen im Rahmen eines Lehrprojektes neu gestalteten Vitrinen, die dem spannenden Thema der griechischen Jenseitsvorstellungen und Bestattungssitten gewidmet sind. Zahlreiche Interessierte wurden von den Studierenden fachkundig geführt.

 

Am 13. Juni waren zwei Schulklassen des Gymnasiums am Römercastell in Bad Kreuznach zu Gast, die sowohl die Abguss- als auch Originalsammlung besuchten und dort gemeinsam mit dem Sammlungskurator ausgewählte Objekte besprachen. Der kulturwissenschaftliche Schwerpunkt lag dabei auf antiken Körperbildern und den idealtypischen Lebenswelten junger Frauen und Männer in der Antike.

 

Und am 14. Juni fand schließlich im Kontext des junior campus mainz (jcm) ein exklusiver Schnupperkurs für die Archäologie-AG des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums Andernach zum Thema „Der Stoff, aus dem die Menschen sind. – Experimentelle Altertumskunde an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaft(en)“ statt. Ein extra aus Mayen vom Labor für Experimentelle Archäologie (LEA) des RGZM angereistes Expertenteam ließ die Schüler*innen unterschiedlicher Altersstufen hautnah die Produktion antiker Keramik erleben. Anschließend übten sie sich im Verfassen von Keilschrifttafeln aus Ton (Kooperation mit dem Arbeitsbereich Altorientalische Philologie) und erfuhren die chemischen Geheimnisse antiker Vasenmalerei (Kooperation mit dem NatLab der JGU Mainz).

Schnupperkurs für Schüler*innen und Schüler am 14. Juni 2019

Der Stoff, aus dem die Menschen sind. Experimentelle Altertumskunde an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaft(en)

Im Rahmen des als praktischen Workshop gestalteten Schnupperkurses gehen Schüler*innen der SK II des Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und fortgeschrittenen Studierenden sowie einer Keramikerin verschiedenen Forschungsfragen nach, bei denen geistes- und naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden miteinander verknüpft werden. Konkret geht es dabei sowohl um die praktische Seite (Werkprozesse: technische und wirtschaftliche Aspekte) der Verwendung von Ton zur Herstellung von Schrifttafeln sowie Gefäßen als auch um die zeichenhafte Bedeutung dieses Materials im Kontext antiker Medien- und Wertdiskurse.

Beteiligt am Schnupperkurs sind die Arbeitsbereiche Altorientalische Philologie und Klassische Archäologie des IAW, das NatLab der JGU sowie der Kompetenzbereich »Experimentelle Archäologie« des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz (Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie).

Inhalt

Gemäß altorientalischer wie auch griechisch-römischer Mythenvorstellungen wurden die ersten Menschen aus Ton gefertigt. Der Werkstoff war im gesamten Altertum kulturübergreifend von hoher alltäglicher Bedeutung und entsprechend weit verbreitet. Tönerne Artefakte bilden daher die zahlenmäßig größte Gruppe der antiken materiellen Hinterlassenschaften, stellen somit eine der wichtigsten Quellengattungen zur Rekonstruktion unterschiedlicher Teilbereiche der Kulturgeschichte der Alten Welt dar. Diese semantische Vielschichtigkeit macht das Material Ton zu einem idealen Untersuchungs-/Darstellungsgegenstand für interdisziplinäre universitäre Lehre und Forschung sowie für damit zusammenhängende Vermittlungsprojekte.

Durch diese bislang in einer solchen Kooperation noch nicht existierenden Zusammenarbeit im Bereich von Cultural Studies einerseits und Material Science andererseits erhalten die Schüler*innen einen besonderen Einblick in die interdisziplinären Möglichkeiten eines Studiums der Altertumswissenschaften an der JGU Mainz.


2018

Neues Graduiertenkolleg bewilligt

Zum 1. Oktober 2018 wird an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz ein neues geisteswissenschaftliches Graduiertenkolleg eingerichtet. Die DFG bewilligte in ihrer Mai-Sitzung das interdisziplinäre GRK 2304 „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen: Austausch, Abgrenzung und Rezeption“, an dem insgesamt 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen historischen, archäologischen und theologischen Fächern sowie der Musikwissenschaft beteiligt sind, die von der Antike bis zur Frühen Neuzeit forschen. Sprecher ist der Byzantinist Johannes Pahlitzsch, stellvertretende Sprecherin die Kirchenhistorikerin Heike Grieser. Im GRK sollen die Wechselbeziehungen zwischen dem Byzantinischen Reich und seinen Nachbarn und Konkurrenten erstmals aus einer transkulturellen Perspektive untersucht werden, nicht nur anhand von Formen und Praktiken des Krieges, sondern auch mithilfe der sich auf den Krieg beziehenden Normen, Deutungen, Sinnzuschreibungen und Reflexionen.

70 Jahre Klassische Archäologie an der JGU Mainz

Mit der Berufung Roland Hampes im März 1948 beginnt die Geschichte der Klassischen Archäologie an der Johannes Gutenberg Universität-Mainz. Aus Anlass dieses 70jährigen Jubiläums finden 2018 einige besondere, gemeinsam von Studierenden und Lehrenden des Arbeitsbereichs organisierte Veranstaltungen statt, zu denen alle Interessierten sehr herzlich eingeladen sind. So können aktuell zwei Sonderausstellungen besichtigt werden:

Prunkstücke der römischen Kaiser – Gemmennachschnitte von Gerhard Schmidt im Deutschen Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein (17.03. – 14.10. 2018)

Fake News haben Tradition – Zur Generierung falscher Nachrichten in Schrift und Bild (nicht nur) in der Antike in der Schule des Sehens, JGU Mainz  (03.05. - 07.06.2018)

 

Kolloquiumsreihe Doppel=Bindung, Archäologie und Naturwissenschaften

Die Reihe ist eine gemeinsame Initiative des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Johannes Gutenberg-Universität, Arbeitsbereich Klassische Archäologie (IAW). Anlass ist, dass vor 70 Jahren mit der Erstbesetzung des Lehrstuhls die Klassische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz begründet wurde und die Forschung beider Institutionen über vielerlei inhaltliche Bezüge verknüpft ist.

Ringvorlesung  - young humanities at work

im Wintersemester 18/19 findet erstmalig die von KAMI, dem Internationalen Studienmanagement von Kunstgeschichte, Altertumswissenschaften und Musikwissenschaft, organisierte Ringvorlesung „Under Construction – Young Humanities at Work“ statt. Wir freuen uns sehr, dass das Vorhaben von vielen Seiten Zuspruch gefunden hat und wir dank der Doktorand*innen und PostDocs des gesamten Fachbereichs Ihnen heute ein abwechslungsreiches Programm präsentieren können.