Prof. Dr. Klaus Junker

Forschungsschwerpunkte

  • Griechische Plastik
  • Frühes Griechenland
  • Anthropologie der griechischen Kunst
  • Architektur und Vasenmalerei
  • Hermeneutik
  • Wissenschaftsgeschichte

Lebenslauf

1958 geboren in Herbolzheim/Baden
1981 - 1988 nach Buchhändlerlehre Studium der Klassischen Archäologie,
Kunstgeschichte und Alten Geschichte an der Freien Universität Berlin; 1987 mehrmonatiger Forschungsaufenthalt in Rom
1988 Studienabschluss Magister Artium an der FU Berlin
1991 Promotion an der FU Berlin (bei Adolf H. Borbein) mit der Dissertation
"Der ältere Tempel im Heraion am Sele. Verzierte Metopen im architektonischen Kontext"
1991 - 1994 Wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Archäologischen Institut Berlin
(Betreuung des Archivs)
Mehrere Lehraufträge an der Universität Halle-Wittenberg
seit 1994 Wissenschaftlicher Assistent (ab 2001 Hochschuldozent) an der JGU Mainz
seit 2008 Wissenschaftlicher Angestellter an der JGU Mainz
(Lehrkraft für besondere Aufgaben und Studienmanager Archäologie)
2001 Habilitation
mit der Schrift "Sagenbild und Mythoskritik. Hermeneutische Untersuchungen
zu griechischen Sagendarstellungen des 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr."
2011 Verleihung des Titels "Außerordentlicher Professor"

Mitgliedschaften

Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zu Forschungscluster 5 des Deutschen Archäologischen Instituts (Geschichte der Archäologie)
Mitglied des DFG-Forschernetzwerks "Konkurrenz im archaischen Griechenland" (2015-2017)
Mitglied des Auswahlausschusses der Studienstiftung des deutschen Volkes
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift "Grazer Beiträge"

Lehrdidaktik

In meiner universitären Lehre versuche ich, zwei für unser Fach herausfordernde Entwicklungen zu berücksichtigen: die wachsende Heterogenität der Studierenden und die zunehmende Öffnung einer Fachwissenschaft mit weit zurückreichenden Forschungstradition zu den Kulturwissenschaften hin.

Der erste Punkt bedeutet, die Professionalisierung der künftigen Forschergeneration ebenso im Auge zu behalten wie die Interessen derjenigen, für die Klassische Archäologie in erster Linie Teil ihrer akademischen Bildung ist.
Der zweite Punkt verlangt, neben der Vermittlung fachspezifischer Inhalte und Methoden auch den Anschluss an Fragen und Betrachtungsweisen der Nachbardisziplinen und der Gegenwartsdiskussion zu suchen.

Blog

In sehr loser Folge schreibe ich im Blog Materia Classica über Einzelfragen und über allgemeine Aspekte der Entwicklung unseres Faches.